An das Vergangene erinnern, um den Blick für
die Gegenwart und die Zukunft zu stärken:

1700 Jahre Juden in Deutschland
500 Jahre Juden in Volkmarsen

EINLADUNG

Jahrhundertelang gab es in Deutschland und insbesondere auch in unserer hessisch-waldeckisch-westfälischen Grenzregion ein fruchtbares Miteinander von jüdischen und nicht jüdischen Bewohnern unserer Städte und Dörfer.

Die über fünf Jahrhunderte in Volkmarsen bestehende jüdische Gemeinde wurde in der Zeit von 1933 bis 1942 teils durch erzwungene Emigration, teils durch die Ermordung ihrer Mitglieder vollständig ausgelöscht. Am 7. September 1942 wurden die letzten jüdischen Einwohner, das Ehepaar Albert und Betty Meyerhoff im Alter von 76 und 74 Jahren nach Theresienstadt deportiert und am 29.9.1942 in Treblinka ermordet.

Zur Erinnerung an die Volkmarser Juden, die lange Zeiten wertvolle Beiträge zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen
Entwicklung der Stadt leisteten, bieten wir eine Gedenkveranstaltung an und bitten Sie um Ihre Teilnahme.

Dienstag, 07. September  2021,
Treffpunkt: Marktplatz

19.00 Uhr:   Rundgang auf den Spuren der jüdischen Einwohner 
                     
(45 Min. / Ernst Klein)

20.00 Uhr:   Lesung aus dem Buch „Bernstein und Hüneberg“
                     
– Zeitzeugenberichte aus Theresienstadt (ca. 30 Min.)

Ort:              Sitzungssaal Rathaus Volkmarsen

Die Veranstaltung findet in Abstimmung  mit  der Stadt Volkmarsen statt unter Beachtung der aktuell gültigen Corona-Regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Klein       Mitglied der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen

Hans-Peter Klein  –  Sprecher der Regionalen  Arbeitsgruppe Nordhessen
                                    von Gegen Vergessen-Für Demokratie e.V

Zur Vorbereitung bitten wir nach Möglichkeit um Anmeldung per Mail oder Telefon bei Ernst Klein    Mail: ErnstWKlein@web.de   /  Telefon: 05693-9914990