Zusammenbruch, Umbruch, Aufbruch
1945 und die Jahre danach
Geschichte ist gelebtes Leben und Geschichte wird besser begreifbar, wenn sie Namen und Gesichter bekommt und wenn sie einen Bezug zu Orten herstellt, die bekannt sind. Unter diesem Leitsatz versuche ich in meinen Beiträgen an die Ereignisse und Entwicklungen in der Zeit ab Frühjahr 1945 zu erinnern. Die letzten Kriegswochen waren geprägt von der Sorge um die Väter, Ehemänner, und Brüder, die als Soldaten an den heftig umkämpften Frontabschnitten eingesetzt waren und auch um die jungen Frauen, die als Wehrmachtshelferinnen oder Kranken- schwestern zwangsverpflichtet worden waren. Viele Familien trauerten um ihre in den Kriegseinsätzen gefallenen Angehörigen. Hinzu kam die ständige Bedrohung durch feindliche Kampfflugzeuge. Im Februar und März 1945 kamen durch Fliegerangriffe in Volkmarsen mehrere Personen ums Leben, im Nachbarort Külte wurden bei vier Luftangriffen der Bahnhof, die Kirche und sechzehn Häuser schwer beschädigt. Erhebliche Belastungen der gesamten Bevölkerung wurden verursacht durch die immer schlechter werdende Versorgungslage und die durch Einquartierung zahl- reicher „Ausgebombter“ aus Kassel und anderen Großstädten entstandenen äußerst beengten Wohnverhältnisse. Trotz aller Probleme hielten viele Bürgerinnen und Bürger an ihrer national- sozialistischen Überzeugung und am Glauben an die „Wunderwaffen“ fest. In den letzten Tagen des Monats März 1945 überschlugen sich die Meldungen über das unaufhaltsame Vorrücken der amerikanischen Kampfverbände. Der überwiegende Teil der Bevölkerung sah diesen Ereignissen mit großer Angst vor einem ungewissen Schicksal entgegen. Anhand von Zeitzeugenberichten, Dokumenten und Pressemitteilungen informieren die von mir zusammengestellten Artikel beispielhaft in vielen verschiedenen Themen- feldern über die Entwicklung in den Jahren von 1945 bis 1960 vom totalen Zusammen- bruch über die Aufnahme der Heimatvertriebenen und den mühsamen Aufbau demokratischer Strukturen bis zum Beginn des „Wirtschaftswunders“.
9,50€, zu beziehen auch direkt beim Autor unter ernstwklein@web.de
Eine Hummel auf dem Mond
Lebensgeschichten, die mutig und stark machen
Bernstein und Hüneberg
Fünf Jahrhunderte Deutsch-Jüdische Familiengeschichte
In diesem Buch über die Familien Bernstein und Hüneberg durchleben wir eine Familiengeschichte, die im 16. Jahrhundert beginnt und uns durch die Zeiten der Emanzipation der deutschen Juden über die ereignisreichen Erlebnisse Otto Bernsteins im ersten Weltkrieg, das Leben in der Weimarer Republik, die Zeiten der nationalsozialistischen Terrorherrschaft und die unbeschreibliche Leidenszeit im Ghetto Theresienstadt bis nach Australien führt.
Sein Sohn Bern Brent erzählt im zweiten Teil seines Buches von seiner Kindheit in Berlin, der Flucht nach England, der unfreiwiligen Verschiffung nach Australien zu Beginn des zweiten Weltkriegs und seinem erfolgreichen Neuanfang in der neuen Heimat.
Den Abschluss bilden die Berichte über die Besuche Bern Brents und seiner Kinder und Enkel in Deutschland
„aber es ist besser als
Butterbrot in D.“
Geschichte ist gelebtes Leben.
In diesem Buch erzählen über 30 jüdische Frauen, Männer und Kinder, die einmal in Nordhessen zu Hause waren, ihre Lebenswege. Die Erzählungen in Verbindung mit zahlreiche alten Aufnahmen, Briefen und Dokumenten, sowie skizzierten Landkarten bringen dem Leser die unterschiedlichen Lebenswege auf lebendige Art und Weise nahe.
Mit einem Vorwort von Moshe Meron, Vize-Präsident der Knesseth a.D.
Rezensionen: siehe Rubrik „Presse“
Verschwundene Nachbarn –
Verdrängte Geschichte
Begleitbuch zur Dauerausstellung „Deutsch-Jüdisches Leben in unserer Region im Lauf der Jahrhunderte“ mit Kurzporträts der jüdischen Landgemeinden, Zeitzeugenberichten, Dokumenten u.a.
Mit einem Vorwort von
Dr. Hans-Jochen Vogel, München
Volkmarsen – meine Stadt
in Geschichte und Gegenwart
Ein Stadtführer für junge Leute und alle Älteren, die sich ihr Interesse an lokaler Geschichte bewahrt haben. Beschrieben werden sieben verschiedene Stadtrundgänge zu unterschiedlichen Themen:
- Volkmarsen vom Wasser umgeben
- Ausflug mit dem Schellenkarl in alte Zeiten
- Zeitreise mit Ilse Lichtenstein
- 1932 auf den Spuren der Volkmarser Juden
- 70 Jahre später: Ilse Lichtenstein kommt zurück
- Ausstellungen in der Villa Dr. Bock
- Sehenswertes rund um die Stadt
- Veränderungen im Zeitraum eines Lebensalters
- Die wiederentdeckte Mikwe in Volkmarsen
- Ein einzigartiger Fund im Jahr 2013
„Stacheln im Honig“
von Joel Dorkam-Dispeker
Eine Deutsch-Israelische Familiengeschichte
In diesem Buch nimmt uns der 1929 in Kassel geborene Autor mit auf die Expedition durch sein stürmisches, rastloses, erlebnis- und ereignisreiches Leben in Deutschland, Frankreich, Spanien und Israel.
„In meiner Tasche“
Dorrith M. Sim (Marianne Oppenheim), Illustrationen von Gerald Fitzgerald
Es ist eigentlich eine traurige Geschichte, die aber auch Hoffnung macht: Ein kleines Mädchen wird allein, ohne Eltern, mit vielen anderen Kindern auf eine große Reise in eine fremde Welt geschickt, zu fremden Menschen mit einer fremden Sprache. Doch die Eltern haben ihr Kind nicht freiwillig weggeschickt. Es ist die Flucht eines jüdischen Mädchens vor der Verfolgung der NS-Gewaltherrschaft im Jahr 1939.
Ein Kinderbuch über Kindertransporte im „Dritten Reich“ – geht das? Die Antwort lautet Ja.
Durch die einfachen Texte und die ansprechenden Bilder kann das Buch schon in der Grundschule gelesen, durch die zusätzlichen Texte auf Englisch und eine kurze historische Beschreibung der „Kindertransporte“, auch in verschiedenen Fächern behandelt werden. Es ist sehr gut geeignet, um im Unterricht den Bezug zur Gegenwart mit den Schicksalen heutiger Flüchtlingskinder herzustellen.“
„Kindertransporte“
„Eine lebenslange Reise des Überlebens und der persönlichen Erlösung“
Die Geschichte von Ralph W.Mollerick
-Wolfgang Rolf Möllerich aus Wolfhagen-
Amerikanische Ausgabe David Herschler/ Ralph W.Mollerick
Filmprojekte mit Jugendgruppen
„Von Volkmarsen nach Sobibor“ Polnische und deutsche Jugendliche gemeinsam auf den Spuren nationalsozialistischer Verfolgung) (deutsch, polnisch, englisch)
„Bewegte Zeiten“ – evangelische und katholische Jugendliche spielen Szenen aus der Zeit der Reformation und Gegenreformation
„Junge Leute auf der Spuren der einheimischen Juden“, Teil I und II
Beiträge für verschiedene Publikationen:
„Eine erfolgreiche Spurensuche“ – Beitrag in „Hessische Heimat“, Zeitschrift für Kunst, Kultur und Denkmalpflege
„Kleines Kasseler Literaturlexikon“, Hrsg. Prof. Nikola Roßbach,
Uni Kassel (Beiträge über Sigmund Dispeker und Joel Dorkam, 2018)








